sechzigcent


Die Kommunikation hat sich durch die Pandemie stark verändert, weshalb das Jahresthema der Warte auch (mis)understandings lautet. Neue Grenzen und neue Brüche sind entstanden. Während sich unsere Kommunikation vornehmlich digitalisiert hat, haben Anna Hetzel und Franziska Weygandt nur kurz nach Beginn der Pandemie angefangen sich gegenseitig Postkarten zu schreiben. 

Anna Hetzel (*1991)und Franziska Weygandt (*1995) haben sich am Institut für Kunstpädagogik in Frankfurt a.M. in der Malerei-Klasse von Kerstin Gottschalk kennengelernt. Dort teilten sie mehrere Jahre Arbeits- und Gedankenräume. 

Um die gemeinsame Atelierpraxis nach Ende des Studiums weiter zu erhalten, nutzten sie die Post, um die räumliche Trennung zu überbrücken. Ein Jahr lang haben sich Anna Hetzel und Franziska Weygandt Postkarten geschickt. Dabei sind sie auf viele Grenzen und Themen gestoßen, die sie ausschließlich innerhalb der Postkartenkommunikation ausloteten. 

In der Warte für Kunst wird das aus diesem Projekt entwickelte Künstlerinnenbuch präsentiert. Die chronologisch sortierte und vollständig abgebildete Postkartenkommunikation bietet die Möglichkeit den Prozess und die Vielschichtigkeit der Postkarten individuell nachzuvollziehen. Die Künstlerinnen laden jetzt neben den Postbot:innen weitere Dritte in ihr Atelier ein. 

Mit Gastbeiträgen von Laura Vollmers, Carina Koch, Michel Gockel, Ruth Köttner, Kerstin Gottschalk und Caroline Schmitt. 

Anfragen oder Buchbestellungen an: annahetzel@franziskaweygandt.com 


sechzigcent

2021

buchprojekt

warte für kunst kassel